Kurzinfos zur Behandlung
- Methoden: Injektion von Polymilchsäure-Biostimulator
- Behandlungsdauer: 20 bis 60 Minuten
- Sitzungen: mindestens 3 Sitzungen in jeweils 6-wöchigem Abstand
- Haltbarkeit: durchschnittlich 1 bis 2 Jahre, teilweise länger
- Resultat: Soforteffekte, die sich schnell zurückbilden, volle Wirkung nach 2 bis 3 Monaten
- Kosten: ab mittlerer dreistelliger Betrag (abhängig vom Behandlungsbereich)
Sculptra® Behandlung
Der Biostimulator Poly-L-Milchsäure (PLLA) wird in der ästhetischen Medizin als Alternative zu klassischen Fillern verwendet, da er den körpereigenen Kollagenaufbau fördert. Dr. med. Nicole David setzt die minimal-invasive Sculptra®-Behandlung mit PLLA zur Faltenlinderung und zur Anhebung abgesunkener Hautpartien ein. Die Methode kann als Einzelbehandlung oder in Kombination mit weiteren Verfahren eingesetzt werden.
Wirkungsweise der Polymilchsäure-Behandlung
Im Gegensatz zu klassischen Fillern wie Hyaluronsäure handelt es sich bei Polymilchsäure um einen Kollagenaktivator. Der aufpolsternde Effekt und das frischere Erscheinungsbild entsteht also nicht, indem „Füllmaterial“ injiziert wird, sondern durch die Anregung der Kollagenbildung.
Die Injektion von Polymilchsäure bewirkt eine Stimulation der sogenannten Fibroblasten (Bindegewebszellen). Diese wiederum sind für die Kollagenproduktion zuständig. Ihre Aktivierung führt dazu, dass neues Kollagen in der Haut gebildet wird. Der genaue Wirkmechanismus ist noch nicht abschließend geklärt. Vermutlich sorgt die Sculptra®-Behandlung für einen lokalen Entzündungsreiz, der die Fibroblastenaktivität erhöht.
Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Volumen, was zur Folge hat, dass einzelne Gesichtspartien absinken. Durch den Aufbau von neuem Kollagen erhält die Haut wieder mehr Volumen – abgesunkene Gesichtspartien werden sichtbar angehoben und Falten gemildert.
Expertin für ästhetische Medizin und Sculptra®-Behandlung
Damit der Biostimulator PLLA die gewünschte Wirkung erzielen kann, sind die richtige Dosierung und Injektionstechnik entscheidend. Dr. med. Nicole David stimmt jede Behandlung sorgfältig auf das individuelle Hautbedürfnis ihrer Patientinnen und Patienten ab, unter Berücksichtigung aller erforderlichen medizinischen und hygienischen Standards.
Ästhetische Medizin-Kompetenz
Dr. med. Nicole David, Neurochirurgin - mehr als 26 Jahre Erfahrung in der Anwendung wissenschaftlich fundierter Techniken.
Modernste nicht-operative Methoden
Innovative Technologien und neueste Geräte gewährleisten Patient*innen schonende, sichere und effektive Behandlungen.
Umfangreiche, individuelle Beratung
Ich biete Ihnen ausführliche Beratung zu den Chancen und Möglichkeiten verschiedener regenerativer Verfahren.
Diskretion und Privatsphäre
Gute Verwaltungsstrukturen, Diskretion und Privatsphäre haben bei mir oberste Priorität.
Anwendungsbereiche
Polymilchsäure-Unterspritzungen können mit Präparaten unterschiedlicher Hersteller durchgeführt werden, die jeweils auf verschiedenen Molekülstrukturen basieren. Besonders gefragt sind derzeit Sculptra®-Behandlungen. Das liegt nicht nur an den nachhaltigen Effekten von Sculptra® auf den Kollagenaufbau, sondern auch an den vielseitigen Anwendungsbereichen:
Im Gesicht wird Sculptra® und vor allem für den Aufbau von Volumen genutzt und um Falten zu lindern. Der Biostimulator kann außerdem Spannkraft und Elastizität der Gesichtshaut fördern, was zu einem frischeren bzw. glatteren Hautbild führen kann. Mögliche Anwendungsbereiche im Gesicht sind:
- Falten an Wangen und Kinn
- Nasolabialfalten
- Oberlippenfalten
- Lachfältchen
- Marionettenfalten
- Konturierung der Jawline
- Abgesunkene Wangenpartien
Auch am Hals und im Dekolleté kommt es im Zuge des Alterungsprozesses zu einem Volumenverlust. Dadurch schlafft die Hautpartie in diesen Bereichen deutlich ab und es bilden sich sichtbare Falten und Linien. Die Polymilchsäure-Unterspritzung zielt darauf ab, den Volumenverlust auszugleichen und etwas von der natürlichen Straffheit zurückzugewinnen.
Die Polymilchsäure-Injektion bzw. -Behandlung kann auch geeignet sein, um die Haut am Gesäß zu straffen oder etwas mehr Volumen durch die Ankurbelung der körpereigenen Kollagenproduktion zu erzielen.
Cellulite ist eine Folge von geschwächtem oder zu lockerem Bindegewebe. Da eine Sculptra®-Behandlung die Fibroblasten stimuliert und dazu anregt, neues Kollagen zu produzieren, kann sich auch das Erscheinungsbild bei Cellulite verbessern. Die Anwendung wird abhängig vom Grad der Cellulite empfohlen und kann beispielsweise am Gesäß oder an den Oberschenkeln erfolgen.
Hip Dips (Hüftdellen) sind eine Folge der natürlichen Muskel- und Knochenstruktur. Es handelt sich hierbei um Dellen, durch die die Haut zwischen Hüftknochen und Oberschenkel eingedrückt aussieht. Durch die großflächige Injektion von Poly-L-Milchsäure kann sich neues Kollagen bilden, welches die Dellen abmildert. Diese Sculptra®-Behandlung empfiehlt sich für Patientinnen, die sich eine harmonischere Hüftlinie wünschen.
Bei atrophen Narben (z. B. Aknenarben oder Windpockennarben) kommt es zu einem Absinken des Gewebes. Durch die Anregung des körpereigenen Kollagenaufbaus kann sich das Gewebe anheben und die Haut dadurch glätten. Die Ergebnisse sind unter anderem von Größe, Tiefe und Alter der Narbe abhängig, weshalb eine sorgfältige Hautanalyse im Vorfeld wichtig ist. In Abhängigkeit vom Befund können auch Kombiverfahren sinnvoll sein.
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Dr. David: Fachärztin für Neurochirurgie, 25 Jahre Erfahrung, Expertin für Regenerative Ästhetik, Masterclass-Dozentin
Ablauf der Unterspritzung mit Sculptra® – Was erwartet Patienten?
Der grobe Ablauf einer Sculptra®-Unterspritzung ist immer gleich, ganz gleich, ob es sich um Narben-, Dellen- oder Faltenbehandlungen handelt. Damit Sie sich optimal auf den Eingriff einstellen können, haben wir alle wichtigen Schritte für Sie zusammengefasst.
Jede Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Beratungsgespräch, in dem die Methode mitsamt ihren Grenzen und Risiken vorgestellt wird. Anschließend erfolgt eine differenzierte Hautanalyse, um die Eignung für das Verfahren zu prüfen und den genauen Behandlungsplan (Dosierung, Injektionspunkte) festzulegen. Vor der Behandlung sollte Folgendes beachtet werden:
- Am Tag der Sculptra®-Behandlung kein Make-up auflegen.
- Die Einnahme blutverdünnender Medikamente mit einem Arzt abklären.
- Die Haut rund eine Woche vor der Behandlung keiner intensiven Sonneneinstrahlung aussetzen.
- In den Tagen zuvor keine anderen Eingriffe im Behandlungsbereich vornehmen lassen.
- Wichtig: Bei Infektionen, Hauterkrankungen etc. im Behandlungsbereich kann der Eingriff nicht erfolgen.
Zunächst wird die Haut gründlich gereinigt, desinfiziert und mit einer betäubenden Creme behandelt. Anschließend werden die in Wasser gelösten Mikropartikel (Liquid Lifting) mit einer feinen Kanüle in die tiefen Hautschichten injiziert und sanft einmassiert. Abhängig von der Größe des Behandlungsbereichs dauert die Behandlung etwa 20 bis 60 Minuten.
Nach der Injektion können leichte Nebenwirkungen wie Rötungen oder Schwellungen auftreten. Diese lassen meist binnen kurzer Zeit von allein nach. Um sicherzustellen, dass die PLLA die Kollagenproduktion optimal anregt, sollte die Haut nach dem Eingriff für einige Tage sanft massiert werden. Dr. med. Nicole David informiert über die empfohlenen Intervalle und die richtige Technik. Zudem sollte in den nächsten Tagen Folgendes beachtet werden:
- kein Solarium, intensives Sonnenbaden, Sauna oder Schwimmbad
- kein Sport
- keine weiteren Injektionen oder Behandlungen im betreffenden Bereich
- 5 Tage selbstständige Massage des Areals, jeweils 5 Min. am Morgen und am Abend
Vorteile der Sculptra® Behandlung
- Unterstützt natürlich wirkende Ergebnisse ohne Chirurgie
- Langanhaltende Effekte durch Stimulation der Kollagenproduktion
- In der Regel geringes Risiko für Allergien oder Unverträglichkeiten
- Vielseitige Anwendungsbereiche im Gesicht und am Körper
- Kombination mit anderen Verfahren (z. B. Muskelrelaxans wie Botox)

Kosten einer Sculptra®-Behandlung
Die Kosten einer Sculptra®-Behandlung hängen vor allem von der Größe des zu behandelnden Areals ab. Kleinere Partien im Gesicht können bereits für einen mittleren dreistelligen Betrag pro Sitzung behandelt werden. Zielt die Behandlung dagegen darauf ab, großflächig Cellulite zu glätten oder das Gesäß zu straffen, fallen meist deutlich höhere Kosten für die Polymilchsäure-Unterspritzung an. Denn hierfür sind eine größere Präparatmenge und mehrere Sitzungen erforderlich. Über Finanzdienstleister wie medipay kann man bei entsprechender Bonität eine Ratenzahlung vereinbaren, wenn man die Kosten nicht auf einmal bezahlen möchte.
Ganz bequem in Raten zahlen
Individuelle Beratung und Behandlung
Ob Hautverjüngung, Faltenbehandlung, Contouring oder Narbenreduktion – vor jeder Sculptra®-Behandlung führt Dr. med. Nicole David ein ausführliches Beratungsgespräch mit ihrem Patienten / ihrer Patientin, um Wünsche und Erwartungen zu klären. Sie nimmt sich Zeit, um Haut und Gewebe zu begutachten, Bedürfnisse zu eruieren und gemeinsam das individuell beste Verfahren zu erläutern, Fragen zu beantworten und Chancen, Grenzen, Nebenwirkungen und Nachsorge zu erklären. So können Sie sich gut informiert und ganz in Ruhe für oder gegen eine Behandlung entscheiden.
Der Eingriff selbst findet ambulant in unseren modernen Praxisräumen statt. Mit zuverlässigen Praxisstrukturen und absoluter Diskretion sorgen wir dafür, dass Sie sich bei uns jederzeit gut aufgehoben fühlen.
FAQ – Häufige Fragen zur Sculptra®-Behandlung
Das Liquid Lifting eignet sich für Männer und Frauen, die sich eine sanfte, möglichst natürliche Hautverjüngung wünschen. Denn anders als bei Fillern wie Hyaluronsäure baut sich die Wirkung der Sculptra®-Behandlung langsam, aber dafür langanhaltend auf. Allerdings gilt: Die Effektivität der Behandlung ist von vielen individuellen Faktoren abhängig. Wie deutlich sich Volumen, Spannkraft und Elastizität verbessern, lässt sich daher nur bedingt vorhersagen.
Ja, Nebenwirkungen wie Rötungen, Schwellungen und blaue Flecken an den Injektionspunkten sind möglich. Langfristig kann es auch zu Knötchenbildung kommen. Das Risiko hierfür lässt sich aber durch die richtige Injektionstechnik plus anschließende Massagen deutlich senken. Um Infektionen und andere Risiken zu vermeiden, ist es außerdem erforderlich, dass Sie sich an die Hinweise von Dr. med. Nicole David zur richtigen Nachsorge halten.
Die Unterspritzung kann leichte Schmerzen verursachen. Um diese zu lindern, kann im Vorfeld eine betäubende Creme aufgetragen werden. Insgesamt werden die Injektionen im Gesicht und am Körper von den meisten Patienten aber als wenig schmerzintensiv empfunden.
Direkt nach der Sculptra®-Behandlung wird ein aufpolsternder Soforteffekt erzielt. Dieser lässt jedoch innerhalb weniger Tage nach, wenn die Flüssigkeit vom Körper abgebaut wird. Die Langzeiteffekte machen sich im Laufe der nächsten Wochen bemerkbar, wobei sich die volle Wirkung typischerweise nach 2–3 Monaten entfaltet. Die Haltbarkeit der Ergebnisse hängt von der individuellen Haut- und Bindegewebsstruktur ab. Durchschnittlich liegt sie bei 1–2 Jahren.
Praxis Contour Frankfurt
Ästhetisch-Plastische Chirurgie
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