Tränenrinne unterspritzen
Dr. med. Nicole David – Mitglied GSAAM
Mit zunehmendem Alter oder durch genetische Veranlagung kann sich unterhalb der Augen eine Vertiefung ausprägen, die sogenannte Tränenrinne. Sie lässt das Gesicht schnell müde und abgespannt wirken. Manche versuchen, die tiefe Rinne sowie dunkle Schatten mit Concealer und Make-up zu kaschieren. Dabei gibt es effektivere Möglichkeiten zu einem frischeren, wacheren Erscheinungsbild: gezielte Unterspritzungen. Dr. med. Nicole David berät Sie mit viel Erfahrung. Vereinbaren Sie gerne einen Termin.
Dr. med. Nicole David, Neurochirurgin – mehr als 26 Jahre Erfahrung in der Anwendung wissenschaftlich fundierter Techniken.
Innovative Technologien und neueste Geräte gewährleisten für Patient*innen schonende, sichere und effektive Behandlungen.
Ich biete Ihnen ausführliche Beratung zu den Chancen und Möglichkeiten verschiedener regenerativer Verfahren.
Gute Verwaltungsstrukturen, Diskretion und Privatsphäre haben bei mir oberste Priorität.
Die Tränenrinne unterspritzen zu lassen, ist grundsätzlich ein risiko- und schmerzarmer Eingriff, vorausgesetzt, er wird fachgerecht durchgeführt. Frau Dr. med. Nicole David ist Fachärztin für Neurochirurgie. Sie kennt den exakten Verlauf der Nervenbahnen und bietet Ihnen somit ein Höchstmaß an Sicherheit. Durch Ihre langjährige Erfahrung im Bereich der Regenerativen Ästhetik bietet sie Ihnen individuell abgestimmte Verfahren, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, klärt aber auch über Grenzen und Risiken auf.
Um die sichtbare Vertiefung unterhalb der Augen optisch zu mildern, bietet sich eine gezielte Unterspritzung mit Hyaluronsäure an, die für die empfindliche Augenpartie geeignet ist. Die Substanz wird präzise in die Tränenrinne injiziert, wo sie Volumen aufbaut, Feuchtigkeit bindet und den Übergang zwischen Unterlid und Wange sanft ausgleicht. Das Ergebnis ist ein frischerer Gesichtsausdruck. Die Wirkung hält in der Regel mehrere Monate an und kann bei Bedarf aufgefrischt werden.
Polymilchsäure, Polymilchsäue-Polycaprolactonfäden sind moderne Präparate, die die Haut dazu anregen, selbst neues Kollagen zu bilden – den Stoff, der für Festigkeit und Spannkraft sorgt. Werden diese Präparate in die Tränenrinne injiziert, verbessert sich das Hautbild nach und nach von innen. Augenringe und Vertiefungen werden optisch gemildert. Im Gegensatz zu Hyaluron sieht man das Ergebnis nicht sofort, da es sich schrittweise über mehrere Wochen entwickelt. Dafür ist der Effekt besonders natürlich.
Bevor die Tränenrinne unterspritzt wird, findet immer ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem Möglichkeiten, Grenzen und Risiken einer Unterspritzung besprochen werden. Überdies werden alternative Verfahren erörtert, um die individuell beste Behandlung zu finden. Manchmal sind Kombinationsbehandlungen sinnvoll.
Vor der Behandlung wird die Hautpartie gereinigt. Anschließend wird auf Wunsch eine betäubende Creme aufgetragen. In der Regel empfinden die meisten Patienten die Behandlung als wenig bis gar nicht schmerzhaft.
Die Hyaluronsäure oder die Biostimulatoren werden mit einer sehr feinen, stumpfen Kanüle injiziert. Dadurch wird das Gewebe weniger geschädigt und das Risiko für Nebenwirkungen gesenkt. Meist ist eine einzige Injektion, in ausgeprägten Fällen eine zweite Behandlung nach drei Monaten ausreichend. Diese wird normalerweise im oberen Wangenbereich gesetzt. Von dort aus werden die Produkte dann mit der dünnen Kanüle fächerförmig in der Tränenrinne verteilt.
Bei der Verwendung von Hyaluronsäure sind erste Ergebnisse der ästhetischen Behandlung sofort nach dem Eingriff sichtbar. Wird die Tränenrinne mit Biostimulatoren unterspritzt, dauert es etwas länger, bis die dunklen Augenringe verblassen und sich die Tränenrinne merklich aufpolstert. Die Effekte verstärken sich im Verlauf von einigen Wochen. Bei Bedarf können Augenringe und Tränenrinne erneut behandelt werden.

Dr. David: Fachärztin für Neurochirurgie, 25 Jahre Erfahrung, Expertin für Regenerative Ästhetik, Masterclass-Dozentin
Minimale Nebenwirkungen wie Schwellungen klingen normalerweise von allein ab. Bei Bedarf ist eine leichte Kühlung empfehlenswert. Ausfallzeiten sind in der Regel nicht zu berücksichtigen. Gegebenenfalls sollte für einige Tage auf Sport und intensive UV-Strahlung verzichtet werden. Durch die erst mit der Zeit einsetzenden Effekte erscheint die Partie um die Augen von Tag zu Tag wacher und frischer.
Die konkreten Kosten für die Behandlung der Tränenrinne mit Hyaluron oder Biostimulatoren hängen von der benötigten Menge des Fillers ab. In der Regel muss man mit mindestens 500 Euro rechnen. Bei Bedarf ist eine Finanzierung über unseren Kooperationspartner Medipay möglich.

Dr. med. Nicole David erläutert Ihnen im persönlichen Gespräch verschiedene Optionen, klärt über mögliche Risiken auf und informiert Sie auf Wunsch auch über ergänzende Behandlungsoptionen. So lassen sich beispielsweise dunkle Augenringe, feine Linien oder beginnende Tränensäcke gezielt mitbehandeln, um ein harmonisches Gesamtergebnis zu erzielen.
Die Tränenrinne ist eine natürliche Vertiefung zwischen dem inneren Augenwinkel und der Wange, die mit zunehmendem Alter deutlicher sichtbar werden kann. Ursache ist meist ein kombinierter Volumenverlust im Mittelgesicht sowie eine Erschlaffung des Bindegewebes unterhalb des Unterlids. Dadurch entsteht ein Schatten, der das Gesicht müde oder abgespannt wirken lässt. Auch genetische Faktoren können dazu führen, dass sich die Tränenrinne bereits in jüngeren Jahren abzeichnet. Häufig treten gleichzeitig dunkle Schatten im Bereich der Augenpartie auf, wenn Gefäße oder Pigmentierungen durch die dünne Haut hindurchscheinen.
Die Behandlung der Tränenrinne wird in der Regel als kaum schmerzhaft empfunden. Vor dem Eingriff kann eine betäubende Creme aufgetragen werden, um die Haut zusätzlich zu beruhigen. Für die Injektion wird eine stumpfe Kanüle verwendet, die das Gewebe schont und das Risiko von Schmerzen, Schwellungen oder Blutergüssen deutlich reduziert. Zudem enthält das verwendete Hyaluronsäure-Präparat meist ein Lokalanästhetikum wie Lidocain, das während der Behandlung für zusätzlichen Komfort sorgt.
Wie bei jeder ästhetischen Behandlung kann es auch bei der Unterspritzung der Tränenrinne zu Nebenwirkungen kommen. Durch eine sorgfältige Produktauswahl und eine fachgerechte Durchführung lassen sich Risiken minimieren.
Wird ein ungeeigneter Filler verwendet oder die Injektion zu oberflächlich gesetzt, kann es zu Schwellungen, Verhärtungen oder sogenannten Tyndall-Effekten (bläuliche Verfärbungen) kommen. In sehr seltenen Fällen, insbesondere bei der Verwendung einer scharfen Nadel statt einer stumpfen Kanüle, kann es bei falscher Injektionstechnik zu Gefäßverschlüssen kommen, die im Extremfall schwerwiegende Komplikationen wie Gewebeuntergang oder Erblindung verursachen können.
Deshalb sollte die Behandlung ausschließlich von medizinisch qualifizierten und erfahrenen Fachkräften durchgeführt werden, die mit der komplexen Anatomie des Augenbereichs bestens vertraut sind.
Ob und wann eine Auffrischung sinnvoll ist, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab, z. B. Fillerart, Stoffwechsel, Hautstruktur und mimische Aktivität. Bei manchen Patientinnen und Patienten hält das Ergebnis mehrere Jahre, bei anderen kann eine sanfte Nachbehandlung früher erforderlich sein. Häufig reicht eine einmalige Injektion aus, um die Tränenrinne wegzubekommen bzw. das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
In vielen Fällen können Augenringe durch das Auffüllen der Tränenrinne sichtbar gemildert werden. Der Aufbau von Volumen führt dazu, dass sich der Übergang zwischen Unterlid und Wange harmonisiert und bläuliche Gefäße oder Schatten weniger stark durch die Haut schimmern. Allerdings hängen Augenringe nicht nur mit einem Volumenverlust zusammen. Pigmentierungen, dünne Haut, Gefäßveränderungen oder genetische Faktoren können ebenfalls eine Rolle spielen. Welche Behandlung im individuellen Fall sinnvoll ist, erläutert Dr. med. Nicole David Ihnen im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs.
Tränensäcke und Tränenrinnen sind unterschiedliche Phänomene, die zwar im selben Gesichtsbereich auftreten, aber unterschiedliche Ursachen haben. Während bei der Tränenrinne ein Volumenverlust vorliegt, handelt es sich bei Tränensäcken um einen Gewebeüberschuss, meist durch Vorwölbung des unteren Augenlidfettkörpers und altersbedingte Bindegewebsschwäche. Eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure eignet sich daher nicht zur direkten Behandlung von Tränensäcken. In einigen Fällen kann durch eine gezielte Volumenanpassung im angrenzenden Bereich ein sanfter Übergang geschaffen und die Übergangszone optisch harmonisiert werden. Gegebenenfalls ist eine operative Unterlidstraffung durch einen Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie die bessere Option, um Tränensäcke verschwinden zu lassen.
Um das Ergebnis zu optimieren, kann die Unterspritzung bei Bedarf mit anderen minimal-invasiven Methoden kombiniert werden. Dazu zählen zum Beispiel PRP-Behandlungen mit Eigenblut, die die Hautregeneration unterstützen oder ein sanftes Fadenlifting, um das Gewebe im Mittelgesicht zusätzlich zu straffen. Welche Kombination im individuellen Fall empfehlenswert ist, klärt Dr. med. Nicole David im persönlichen Beratungsgespräch.
Die Haltbarkeit von Hyaluronsäure unter den Augen variiert von Person zu Person und ist abhängig von Hautstruktur, Stoffwechsel, Alter und Lebensstil. In vielen Fällen bleibt der Effekt 6–12 Monate sichtbar. Eine dezente Auffrischung in größeren Abständen kann helfen, das Ergebnis dauerhaft natürlich wirken zu lassen. Lassen Sie sich gerne beraten.
Da die Haut unter den Augen besonders dünn und empfindlich ist, kommt für die Behandlung der Tränenrinne ein speziell geeigneter Hyaluronsäure-Filler mit niedriger Viskosität zum Einsatz. Dieser verteilt sich gleichmäßig im Gewebe, ohne Druck aufzubauen oder sichtbare Unebenheiten zu hinterlassen. Wird ein ungeeigneter Filler verwendet, der zu fest oder zu stark quervernetzt ist, kann es zu Schwellungen, Knötchen oder bläuliche Verfärbungen kommen. Wichtig ist also nicht nur ein erfahrener Behandler bzw. eine erfahrene Behandlerin, sondern auch Know-how bei der Produktauswahl.
Bei professionell durchgeführter Behandlung ist das Risiko für Nebenwirkungen im Bereich der Tränenrinne sehr gering. Durch den Einsatz einer stumpfen Kanüle wird das umliegende Gewebe geschont, sodass es nur selten zu Hämatomen oder Gefäßverletzungen kommt. Typische, leichte Reaktionen wie Schwellungen, Rötungen oder ein Spannungsgefühl direkt nach der Injektion sind möglich, klingen aber meist innerhalb weniger Stunden bis Tage von selbst wieder ab.
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