Kurzinfos zur Behandlung
- Methode: Eigenbluttherapie/PRP-Therapie mit plättchenreichem Blutplasma
- Behandlungsdauer: 30 Minuten
- Sitzungen: mindestens 3 Sitzungen
- Haltbarkeit: unterschiedlich, bis zu 3 Jahre, Auffrischung empfohlen
- Resultat: nach ca. 8 bis 12 Wochen
- Kosten: ab 400 Euro pro Behandlung
Haarwachstum anregen mit Eigenblut
Dünnes, kraftloses und lichter werdendes Haar ist für viele Männer und Frauen mehr als ein kosmetisches Problem. Viele leiden unter dem Haarverlust, verlieren an Selbstvertrauen und können sogar psychische Folgeerkrankungen ausbilden. Mit der Eigenblutbehandlung „PRP-Behandlung für Haare“ können Sie Haarwachstum und Haargesundheit auf unkomplizierte, minimal-invasive und kostengünstige Art stärken.
PRP-Behandlung beim Arzt
Die PRP-Behandlung bei Haarausfall erfordert strenge hygienische Voraussetzungen und medizinische Kenntnisse. Deshalb sollten Betroffene eine Therapie mit PRP immer nur bei einem erfahrenen, gut ausgebildeten Arzt durchführen lassen.
Medizin-Kompetenz
Dr. med. Nicole David, Neurochirurgin – mehr als 26 Jahre Erfahrung in der Anwendung wissenschaftlich fundierter Techniken.
Modernste nicht-operative Methoden
Innovative Technologien und neueste Geräte gewährleisten für Patient*innen schonende, sichere und effektive Behandlungen.
Umfangreiche, individuelle Beratung
Ich biete Ihnen ausführliche Beratung zu den Chancen und Möglichkeiten verschiedener regenerativer Verfahren.
Diskretion und Privatsphäre
Gute Verwaltungsstrukturen, Diskretion und Privatsphäre haben bei mir oberste Priorität.
Sie haben Fragen oder möchten ein Beratungsgespräch vereinbaren?
Ich berate Sie persönlich & individuell.
Dr. David: Fachärztin für Neurochirurgie, 25 Jahre Erfahrung, Expertin für Regenerative Ästhetik, Masterclass-Dozentin
Ablauf der Behandlung
PRP (Platelet Rich Plasma) wird aus dem Blut des Patienten gewonnen und anschließend in die Kopfhaut injiziert. Der Vorgang ist schmerz- und risikoarm, die Behandlung dauert oft nur rund 60 Minuten. So läuft eine PRP-Therapie in der Praxis Contour ab:
Obwohl die Studienlage noch relativ dünn ist, hat die Forschung gezeigt, dass die PRP-Therapie bei männlichem Haarausfall zu positiven Ergebnissen führen kann1. Dafür müssen jedoch die Voraussetzungen stimmen, denn nicht jede Form von Haarausfall lässt sich mit der Eigenbluttherapie effektiv behandeln. Deshalb beginnt jede Behandlung mit einer ausführlichen Beratung, bei der eine umfassende Analyse stattfindet. Dadurch kann Ihre Ärztin, Dr. med. Nicole David, bewerten, ob die PRP-Behandlung für Ihre Haare geeignet ist. Zusätzlich erfolgt eine intensive Aufklärung über die Chancen und Grenzen der Methode sowie zu eventuellen Risiken und Nebenwirkungen.
Um das PRP (Platelet Rich Plasma) zu gewinnen, wird dem Patienten zunächst Blut abgenommen. Dieses wird anschließend in einer Zentrifuge aufbereitet, um das PRP von den anderen Bestandteilen des Blutes zu trennen. Bei Bedarf erfolgt eine Anreicherung des PRPs mit weiteren wertvollen Wirkstoffen.
Es wird das plättchenreiche Plasma mit einer feinen Kanüle direkt in die Kopfhaut injiziert. So kann das PRP die Haarwurzeln schneller erreichen und dort die gewünschte Wirkung entfalten. Je nach Größe des zu behandelnden Areals dauert die Injektion des Plasmas nur wenige Minuten.
Vorteile einer PRP-Behandlung für Haare
- minimal-invasives Verfahren
- schmerz- und risikoarm
- für viele Arten von Haarausfall geeignet
- kurze Behandlungsdauer
- anhaltende Effekte
- geringes Risiko für Nebenwirkungen

Nach der Behandlung
Im Anschluss an die Behandlung der Haare mit PRP sind die Patienten praktisch sofort wieder alltagsfähig. Es gibt keine Ausfallzeiten. Das Risiko für Nebenwirkungen ist gering. Mitunter kann es zu leichten Rötungen oder Schwellungen an der Kopfhaut kommen. Beides bildet sich jedoch binnen kürzester Zeit wieder zurück und ist normalerweise nicht behandlungsbedürftig. Im Idealfall sollten die Haare nach der PRP-Haarwurzelbehandlung nicht sofort gewaschen werden. Auch auf Stylingprodukte sollte direkt nach der Eigenbluttherapie verzichtet werden. Sport ist frühestens nach 7 Tagen erlaubt.
Kosten für eine PRP-Behandlung der Haare
Die Kosten für eine Eigenbluttherapie der Haare sind von der konkreten Ausgangssituation des Patienten abhängig. Maßgebend ist u. a. die Größe des von Haarausfall betroffenen Areals. Möglich ist auch eine präventive Behandlung mit Eigenblut bevor der Haarausfall entsteht. Die Behandlungskosten beginnen in der Regel im unteren dreistelligen Bereich. Vor der PRP-Therapie mit Eigenblut erläutern wir Ihnen, welche Kosten auf Sie zukommen. Damit sich möglichst jeder die Behandlung leisten kann, kooperieren wir mit einem Finanzdienstleister, der Ratenzahlung anbietet.
Ganz bequem in Raten zahlen
Beratung zur Eigenbluttherapie im Bereich Haare
Wer Platelet Rich Plasma gegen Haarausfall einsetzen will, sollte sich im Vorfeld ausführlich beraten lassen. Die Methode zur Stärkung der Haarwurzeln eignet sich für viele Arten von Haarausfall, jedoch nur bis zu einem bestimmten Grad. Eine sorgfältige Analyse ist dementsprechend eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Außerdem kann so bereits vor Beginn der Eigenbluttherapie eingeschätzt werden, wie oft die Injektion von PRP wiederholt werden sollte.
FAQ – Häufige Fragen zur PRP-Behandlung Haare
Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Einige davon lassen sich mit einer PRP-Behandlung therapieren. Der Schlüssel steckt im PRP des eigenen Blutes: Hier sind zahlreiche Wachstumsfaktoren enthalten, die stimulierend auf die Haarwurzel wirken können. Wird das PRP direkt an der Haarwurzel injiziert, kann dies das Haarwachstum sowie kräftiges und dichtes Haar fördern.
Großflächiger Haarausfall bzw. eine bestehende Glatze lässt sich durch die Eigenbluttherapie für gewöhnlich nicht mehr umkehren. Darüber hinaus werden Behandlungen aus Sicherheitsgründen normalerweise nicht während Schwangerschaft und Stillzeit durchgeführt. Auch bei Vorliegen diverser Erkrankungen wird von einer Therapie mit Eigenblut abgeraten. Gerade in diesem Zusammenhang ist das Beratungsgespräch im Vorfeld besonders wichtig.
Die Stimulierung der Haarwurzeln führt nicht zu sofort sichtbaren Ergebnissen. Bei den meisten Patienten stellen sich sicht- und spürbare Resultate erst nach mehreren Wochen ein. Das Haar fühlt sich voller und kräftiger an. Lichte Stellen verdichten sich langsam wieder. Viele Patienten profitieren von einer Intervallbehandlung, bei der die Haarwurzeln in regelmäßigen Abständen mit den speziellen Wachstumsfaktoren aus dem PRP versorgt werden.
Eine Behandlung mit PRP kann Haarausfall verlangsamen. In vielen Fällen kann sich die Haarwurzel so weit regenerieren, dass neues Haarwachstum entsteht. Zudem wird das vorhandene Haar durch die PRP-Therapie gestärkt, sodass dieses kräftiger aussieht. Wichtig: Mit der Behandlung können nur vorhandene Haarwurzeln unterstützt werden. Sind die Haarfollikel zerstört, kann die Therapie kein Wachstum mehr anregen.
Wenn die Haarfollikel zerstört sind, kann die PRP-Therapie allein nicht ausreichend weiterhelfen. Hier bietet sich eine Haartransplantation als Alternative an. Diese lässt sich zusätzlich mit der PRP-Methode unterstützen: Indem PRP Haarwurzeln stärkt, füllen sich nicht nur die ungeliebten Lücken im Haupthaar auf – auch das vorhandene Haar wird kräftiger und voller.
Die PRP-Therapie wird nicht nur bei Haarausfall auf dem Kopf angewandt. Sie kann auch den Bartwuchs verbessern. In der ästhetischen Medizin kommt das plättchenreiche Plasma zudem bei der Verjüngung der Haut zum Einsatz (Vampir-Lifting). Hier wird die Therapie unter anderem zur Behandlung von Falten genutzt.
Die PRP-Haarwurzelbehandlung gilt als sehr schonend, nebenwirkungs- und risikoarm. Es kommen ausschließlich körpereigene Stoffe zum Einsatz, wodurch sich das Risiko für allergische Reaktionen reduziert. Bei manchen Patienten fühlt sich die Kopfhaut vorübergehend etwas gereizt an. Zudem kann es zu kleineren Hämatomen oder Rötungen an den Einstichstellen auf der Haut kommen. Diese verschwinden binnen kürzester Zeit von allein wieder.
Auffallend günstige Behandlungsangebote sind mit Vorsicht zu genießen. Hier fehlt oft die nötige Erfahrung, um Haare mit der PRP-Behandlung zu stärken. Zudem werden die hygienischen Bedingungen im Umgang mit Blut bzw. Plasma nicht immer ausreichend eingehalten.
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Quellenliste
1 Giordano S, Romeo M, di Summa P, Salval A, Lankinen P. A Meta-analysis On Evidence Of Platelet-rich Plasma for Androgenetic Alopecia. Int J Trichology. 2018 Jan-Feb;10(1):1-10. doi: 10.4103/ijt.ijt_74_16. PMID: 29440850; PMCID: PMC5803844, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29440850/ (Datum des Zugriffs: 17.04.2024)

